Aus dem Leben eines Hundetrainers

Es gibt keine dummen Fragen! Oder doch!? NEIN! Was der eine für dumm hält, ist für den anderen etwas neues und interessantes. Manche Fragen bleiben mir in Erinnerung und ich haben sie für euch in einen fiktiven Gespräch aufbereitet.

 

Ihr findet die aktuellen Geschichten immer auch auf meiner Facebook-Seite.

Hundebegegnungen

„Der andere Hundetrainer hat gesagt, dass ich meinen Hund an dem anderen vorbeiziehen muss, wenn er kein Leckerli mehr nimmt.“

 

„Das ist sehr gemein und führt außerdem zu Frust, womit nicht jeder Hund umgehen kann. Im schlimmsten Fall kann es zu Leinenaggression führen. Wenn dein Hund nicht zu dem anderen darf/kann, dann bleib einfach stehen und lass den anderen Hund weggehen. Das führt zu weitaus weniger Stress. Zudem kannst du das Umdrehen von deinem Hund zu dir belohnen.“

 

Conclusio: Leider ist das Gewerbe des Hundetrainers nicht reglementiert, d.h. man benötigt keine Ausbildung. Deshalb gibt es leider schwarze Schafe. Achte bei der Wahl des Hundetrainers auf eine gute Ausbildung und Zertifizierung zB. das Siegel „tierschutzqualifizierter Hundetrainer“

Wenn das Nein nicht klappt

„Ich übe Zuhause so oft „Nein“, doch draußen klappt es nicht.“

 

„Jedes neue Kommando sollte zuerst Zuhause aufgebaut werden und dann auch draußen unter Ablenkung trainiert werden. Es ist nicht sinnvoll „Nein“ zu rufen und dann den Hund an der Leine wegzureißen. „Nein“ sollte das freiwillige Abwenden des Hundes zur Folge haben.“

 

Conclusio: Im Endeffekt ist fast alles ein Training bzw. eine Übung – egal ob es eine Wurstsemmel beim Spaziergang ist oder Zuhause ein Leckerli in der Trainingssituation, das dem Hund verboten wird.