Einzeltraining

Leinenführigkeit

Was ist Leinenführigkeit überhaupt?

 

Es gibt 2 Arten:

  1. Der Hund geht immer hinter seinem Besitzer
  2. Der Hund geht vorne, hinten oder seitlich, aber so, dass die Leine nie gespannt ist.

Das gilt es sich vor Trainingsstart zu entscheiden, denn beide Arten werden unterschiedlich trainiert. Möglich ist es mit jedem Hund, je früher man damit beginnt, desto besser.

Flexileinen sind fürs Training der Leinenführigkeit nicht geeignet!

Grundgehorsam

Jeder definiert den Grundgehorsam bzw. die Grundkommandos selbst. Für mich beinhaltet der Grundgehorsam:

  • Leinenführigkeit
  • Sitz
  • Platz
  • Hier
  • Aus
  • Nein
  • Auf deinen Platz

Im Erstgespräch wird der Grundgehorsam genau definiert und danach wird auch trainiert. Denn warum etwas trainieren, das man nicht möchte oder nicht benötigt.

Nasenarbeit

Nasenarbeit und Suchspiele bringen viele Vorteile:

  • macht Spaß
  • ist artgerecht
  • Futter wird erarbeitet
  • fördert das Selbstbewusstsein
  • geistige Auslastung

Nasenarbeit kann indoor mit Suchspielen (Intelligenzspielen), Schnüffelteppichen etc. stattfinden, oder auch outdoor in Form von Mantrailing o.ä.

Balljunkies

„Wirf, Frauchen, wirf! Ich will ihn haben! Mach schon!“

Das Leben dreht sich nur um den Ball. Die Motivation zum Spazieren gehen fehlt, wenn der Ball fehlt. Alles andere rückt in den Hintergrund, solang der Ball in Sicht ist.

 

Viele Besitzer finden es süß, lustig oder freuen sich über die gute „Bindung“. Doch wie lange ist die Liebe zum Ball noch gesund oder schon krankhaft?

Trennungsangst

Die Symptome treten auf, wenn der Halter sich bereitmacht, den Hund alleine zu lassen, erst wenn der Hund wirklich alleine ist oder auch erst nach einer bestimmten Zeit des alleine seins:

  • Lautäußerung
  • Zerstörungsverhalten: besonders Kratzspuren an Fenstern und Türen
  • Ausscheidungsverhalten
  • Physiologisch: hektisches Hin- und Herlaufen, Überempfindlichkeit, Hecheln, Speicheln, etc.
  • Phychisch: Rückzug, Lethargie, Appetitlosigkeit, generell ängstliches Verhalten, Selbstverstümmelung

Durch ein angepassten Training kann diese Problematik in den Griff bekommen werden.

Entspannungstraining

Ist der Hund gestresst oder einfach hibbelig?

Dann benötigt er nicht noch mehr körperliche Auslastung, sondern Ruhe und Entspannung. Ruhe kann man auch lernen, es ist sogar essentiell für junge Hunde und Welpen.

 

Bevor Langeweile zu Stress wird!

Boxentraining

Die Box dient als Rückzugsort und als Höhle. Die meisten Hunde lieben Boxen. 

 

Ist der Hund einmal schwer krank und muss in die Tierklinik, so muss er auch dort in einer Box sein. Diese sollte ihn nicht zusätzlich zu seinem körperlichen Befinden gestressen. Deswegen finde ich Boxentraining sehr wichtig.

Maulkorbtraining

In Wien herrscht Leinen- oder Maulkorbpflicht für jeden Hund, für Listenhunde sogar Leinen- und Maulkorbpflicht!

 

In den öffentlichen Verkehrsmitteln sind sie verpflichtet und beim Tierarzt oft notwenig. Deshalb ist es gut seinen Hund so früh als möglich an das Tragen eines Maulkorbes zu gewöhnen.

Rückruftraining

Trifft folgendes auch auf Sie und Ihren Hund zu?

  • „Mein Hund hört mich nur, wenn es gerade nichts besseres zu tun gibt“ 
  • „Er kommt nicht, egal wie oft oder laut ich ihn rufe.“
  • „Ich traue mich gar nicht (mehr), meinen Hund frei zu lassen“
  • „Meiner lässt sich immer nur sehr schwer einfangen“

Die genannten Aussagen sind nur einige, aber eines steht dabei fest: Ein gelungener Rückruf aus allen Lebenslagen ist wohl die Königsdisziplin. 

Anti-Giftköder-Training

Nimmt der Hund auf der Straße etwas ins Maul und schluckt es, kann es im schlimmsten Fall in der Tierklinik mit einer Not-OP enden. Hat man weniger Pech bekommt der Hund nur Durchfall und Erbrechen.

 

Will man das vermeiden, so trainiert man mit dem Hund, dass er Essbares nicht vom Boden nimmt oder es anzeigt und so um "Erlaubnis" fragt. Beide Möglichkeiten sind möglich und nur mit geringen Unterschieden zu trainieren.

Anti-Jagd-Training

Viele Hunde wurden als Jagdhunde gezüchtet und leben nun in der Stadt. Hier gibt es viele Tauben, Katzen, Eichhörnchen, Hasen und sogar Rehe.

 

Jedoch ist das besonders in der Stadt nicht erwünscht und kann zudem auch wegen der Straßen sehr gefährlich sein. Es gibt tolle Alternativen für jagende Hunde!

Training für verhaltensauffällige Hunde

Unter verhaltsauffälligen Hunde verstehe ich aggressive oder sehr ängstliche Hunde.

Beides kann sehr einschränkend f+r das Leben des Halters und auch des Hundes sein. Oft dürfen sie nie frei laufen oder mit anderen Hunden spielen.

 

Die Angst oder die Aggression kann sich gegen andere Hunde, Menschen, Gegenstände etc. richten, weiters gibt es noch Futter-, Leinen- und Territorial motivierte Aggression.

Man muss nicht damit leben, man kann in den meisten Fällen gezielt trainieren und so wieder zu einem glücklichen Hund-Mensch-Team werden.

Kaufberatung

  • Kann ich für die nächsten 10 bis 15 Jahre die Zeit aufbringen, um mich ausreichend um einen Hund zu kümmern?
  • Welche Geldausgaben kommen auf mich zu?
  • Welche Hunderasse passt zu mir ?
  • Habe ich die Zeit regelmäßig an Welpenspielgruppen und Erziehungskursen teilzunehmen ?
  • Wohne ich in der Stadt oder auf dem Land ?
  • Wie sieht das mit der Fellpflege aus und ggf. der regelmäßige Besuch beim Hundefrisör ?
  • Betätige ich mich selbst gerne sportlich mit dem Fahrrad oder gehe gerne joggen oder walken ?
  • Habe ich  Kinder und in welchem Alter sind meine Kinder ?

Das sind nur einige der vielen Fragen, die man sich vor der Anschaffung eines Hundes stellen sollte. Ich helfe gerne eine passende Rasse oder einen passenden Hund aus dem Tierheim zu finden.

Hund und Kind

Für viele gehören ein Hund und Kinder zusammen.

Doch was ist besser: zuerst der Hund oder das Kind?

 

Gibt es schon Probleme zwischen Kind und Hund? Dann wird es höchste Zeit für ein angepassten Training!

Für die Sicherheit des Kindes!

Tierarzttraining

Ist der Hund gesund, bestehen Tierarztbesuche meist nur aus der regelmäßigen Impfung - solche Hunde mögen den Tierarzt nicht sonderlich.

Ist der Hund häufiger beim Tierarzt, ist es auf jeden Fall einfacher, wenn der Hund gerne hingeht. Ansonsten wird es zum ewigen Kampf.

 

Der Hund sollte mit dem Maulkorb vertraut sein, im Warteraum entspannt sein, Berührungen an Nase, Ohren etc. toll finden, sich abtasten lassen, sich auf den Tisch heben lassen, beim Krallenschneiden still halten uvm... Das meiste davon ist gut trainierbar!